Shakshuka im Glas (Slowcooker-Rezept)

2. September 2015


Meine lieben Leser.

Auf Instagram kann man gleichgesinnte finden oder auch ab und an mal neue Ideen und leckere Anregungen. Ich scrolle gerne durch Feeds zu bestimmten Themen und #, und so gab ich, als ich anfangen wollte einzukochen, einfach mal #canning ein und fand sehr interessante Beiträge. U.a. stand da, dass jemand aus den USA Shakshuka eingekocht hatte. Natürlich stylisch mit Ball-Gläsern. Nun sind die hier ziemlich teuer und ich schwöre sowieso auf meine Sturzgläser ohne nervigen Rand – aber Shakshuka… Das hatte ich noch nie gehört. Es ist ein Gericht der israelischen Küche und leider gab es dazu bislang keinen Wikipedia-Eintrag. Zu schade. Nun, dann machte ich mich anderweitig auf die Suche und recherchierte ein bisschen. Aha, es ist aus Tomaten, Paprika und Zwiebeln gemacht…Hmhm, das wird die Grundlage und das kocht man ein. Aha. Und dann schlägt man ein Ei rein, stelle es in den Ofen und genießt es mit Brot. Boah. Das hört sich genial an. DAS muss ich machen. Nunja, gesagt, getan und heute findet ihr hier meine Variante von Shakshuka – etwas pürierter als vielleicht Original, aber mindestens genauso lecker.

 


Zutaten 
für 5 - 6 Gläser á 430 ml:

1 Kg Paprika bunt
1 Kg Tomaten
1 große Dose Tomaten
2 große rote Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
3 EL Paprikamar/Ajvar
2 EL Salz
1 TL Cumin
Zubereitung:

Ich habe mein Shakshuka im Slowcooker gemacht.
Also alle Zutaten gründlich waschen, die Paprika
(bis auf eine! Die bitte aufheben!) entkernen
und grob in Stücke schneiden.
Bei den Tomaten den Strunk entfernen und
ebenfalls grob in Stücke schneiden.
Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein hacken.
Alle Zutaten in den Slowcooker geben und 6 – 8 Stunden
mit Stufe 2 (High) köcheln lassen.
Solltet ihr keinen Slowcooker haben, macht ihr das in einem Topf.
Da auf niedriger Hitze und immer wieder umrühren.
Bei diesem Gericht lohnt sich ein Slowcooker wirklich,
denn da kann nichts anbrennen und man
muss keinen Gedanken mehr ans Umrühren verschwenden.
Wenn euer Shakshuka weich genug ist,
püriert ihr es mit einem Zauberstab durch
    (ich mag es sämiger und nicht so stückig, aber das ist euch überlassen)
und schneidet die verbliebene Paprika in feine Stückchen.
Diese bratet ihr scharf in der Pfanne an und
 gebt sie dann ins das warme Shakshuka.
Sterilisiert Gläser, Deckel, Trichter und Kelle
und befüllt die Gläser bis 2 cm unter den Rand
und verschließt sie fest mit einem Deckel.
Heizt den Ofen auf 180 °C UNTERHITZE vor,
setzt die Gläser in ein tiefes Backblech, füllt dieses 2 cm
hoch mit Wasser und lasst das Shakshuka
30 Minuten im Ofen einkochen.
Danach mit einer Zange vorsichtig aus dem Ofen holen
und auf einem Geschirrhandtuch abkühlen lassen.
Bei den kühlen Gläsern den Sitz der Deckel kontrollieren.


Solltet ihr dieses Rezept einkochen, taggt mich doch auf Instagram, Twitter oder Facebook und zeigt mir euer Werk. Ich sehe mir das sehr gerne an. :)

Eingelegte Gurken 2.0

26. August 2015


Meine lieben Leser.

Letztes Jahr machte ich schon Einlegegurken ein und dieses Jahr lasse ich es mir auch nicht nehmen. Leider habe ich dieses Jahr kaum Gemüse im Garten (aber ich freue mich schon auf frisch geernteten Grünkohl), daher habe ich einfach beim Supermarkt um die Ecke 3 Kilo Gurken gekauft und eingemacht. Das Rezept vom letzten Jahr war doch noch nicht das perfekte für mich und daher habe ich dieses Mal etwas herumexperimentiert und eines mit 4 verschiedenen Essigsorten kreiert.

Für ca. 1,5 Kilo Einlegegurken

Zutaten Sud:

250 ml Weinbrandessig
100 ml Kräuteressig
50 ml weißen Balsamico-Essig
100 ml Altmeister-Essig
500 ml Wasser
100 g Zucker
100 g Salz

Außerdem:

1,5 Kilo Einlegegurken
3 – 4 Knoblauchzehen
2 Zwiebeln
etwas frischen Dill
ein paar Dillblütendolden (falls vorhanden)

Gewürzmischung

je 1 EL Knoblauch- und Zwiebelpulver
1 TL Senfkörner
1 EL Steinpilzsalz
1 Prise Pul Biber oder Chilipulver

Zubereitung:

Zuerst legt ihr die gewaschenen und vom Strunk
befreiten Einlegegurken in Salzwasser ein.
Auf 4 Liter Wasser gebe ich 4 EL Salz.
Ich lasse meine etwa 18 – 24 Stunden dort drin.
Nachdem ihr sie dann da herausgenommen habt,
schüttet das Wasser nicht weg!
Ich nehme es um eventuell Gläser aufzufüllen,
falls mir der Essigsud ausgeht.
Bereitet die Einmachgläser vor und sterilisiert sie.
Bereitet dann die Gewürzmischung zu und
gebt etwa 1 – 2 TL in jedes Glas.
Schneidet den Knoblauch und die Zwiebel
in Scheiben und Streifen.
Schichtet nun die Gurken in die Gläser
(ganze Gurken oder Spalten, Scheiben längs oder quer,
das bleibt ganz euch überlassen) und gebt jeweils
etwas Knoblauch, Zwiebel, Dill und
eine Dillblütendolde pro Glas hinzu.
Wenn alle Gurken in Gläser aufgeteilt sind,
bereitet ihr den Sud vor.
Dafür einfach alle Zutaten in einen Topf geben
und so weit erwärmen, bis der Zucker und
das Salz sind vollständig aufgelöst haben.
Jetzt den Ofen auf 85 °C vorheizen.
Den Sud in einen Messbecher geben und
die Gläser damit füllen, sodass alles bedeckt ist.
Sollte euch ein bisschen Sud fehlen,
nehmt einfach wie schon erwähnt das Salzwasser
und füllt den letzten cm oder so damit auf.
 Den Sud bitte nicht zu sehr verwässern!
Die Gläser gut verschließen und auf ein
tiefes Backblech stellen.
Etwa 1 cm Wasser in das Backblech füllen
und die Gläser dann mit dem Backblech
in den Ofen stellen und 30 Minuten einkochen.
Komplett auskühlen lassen und auf Vakuum prüfen.
sich der Deckelvon Schraubgläsern in der Mitte
noch drücken und er springt zurück,
esst die Gurken darin gleich und stellt
das Glas in den Kühlschrank.
Bewegt er sich nicht, ist alles in Ordnung
und die Gläser können in den Keller.


Solltet ihr diese Rezept nachkochen, taggt mich doch auf Instagram, Twitter oder Facebook und zeigt mir euer Werk. Ich sehe mir das sehr gerne an. :-)


Risottoreste? Gefüllte Reisbällchen!

24. August 2015



Meine lieben Leser.

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich kann gerade bei Risotto die Menge nicht so gut abschätzen. Es wird nie zu wenig, aber immer zu viel! Mein Problem ist dabei aber, dass wieder aufgewärmtes Risotto furchtbar schmeckt (finde ich jedenfalls). Daher musste ich etwas finden, um die Reste zu verarbeiten und schwupps: Frittierte Risottobällchen. LECKER.

Zutaten:

Risottoreste vom Vortag,
egal welche Sorte; aber
schaut doch mal hier und hier

Feta für die Füllung

1 Ei, etwas Paniermehl

Dazu: frischen, gemischten Salat!

Zubereitung:

Nehmt vom Risottorest ein bisschen
was (ca. 1 EL) in die Hand,
und drückt es flach.
Legt ein bisschen Feta in die Mitte und
formt es dann zu einem Ball;
der Feta soll vom Risotto umschlossen sein.
                            Jetzt in etwas Ei tunken, in Paniermehl rollen
und in heißem Sonnenblumenöl frittieren.

Derweil vom Küchenhelfer einen leckeren,
bunten Salat zubereiten lassen und Fertig!


Ich liebe diese Variante, denn so muss ich den Risottorest nicht wegschmeißen, weil ihn keiner mehr essen will. Das nenn ich mal wirklich Upcycling!

Made With Love By The Dutch Lady Designs