Dienstag, 18. Juni 2013

Wenn´s mal wieder schnell gehen muss: Rhabarber-Pudding-Tarte


Meine lieben Leser!

Es ist Sonntag, eigentlich wolltet ihr nichts machen und einfach mal den freien Tag genießen und auf einmal kündigt sich Besuch an. Oder ihr habt Lust auf etwas Süßes zum Nachmittagskaffe aber wollt keinen großen Aufwand betreiben. Oder ihr seid einfach mal faul und habt Hunger. Dann habe ich genau das richtige für euch heute: Eine Rhabarber-Pudding-Blätterteigtarte.

Ihr brauch auch nur genau 5 Zutaten:

1 Rolle Blätterteig
1 - 2 Rhabarberstangen
1/2 P. Vanillepudding
Zucker
250 ml Milch

Und schon seit ihr dabei - mehr ist nicht nötig. Ofen also auf 180°C vorheizen und  los geht´s:

Rhabarber schälen & in Scheiben schneiden.
Blätterteig auf einem Blech auslegen - Ecken umschlagen, damit der Pudding nicht ausläuft.
1/2 Packung Vanillepudding nach Packungsanleitung kochen...
...und noch heiß auf dem Blätterteig verteilen.
Nur noch den Rhabarber darauf verteilen & etwas Zucker darüber streuen...
...und bei 180 °C ca. 15 - 20 Minuten backen.
Lasst es etwas abkühlen - dann könnt ihr den Blätterteig besser schneiden.
Einfach, lecker & schnell gemacht!
Wer will nimmt noch etwas Sahne dazu - wer nicht, lässt sie weg.

Viel Spaß beim Nachbacken!

Sonntag, 16. Juni 2013

Eistee mal anders: Eis-Chai von David Rio


Meine lieben Leser.

Instagram ist manchmal wirklich toll, denn wenn man mal ratlos ist, wie man etwas macht, kann man da schnell andere gleichgesinnte fragen und bekommt schnell tolle Antworten. Genauso ging es mir letztens, als ich nach einer guten Verwendung für meine neu-gekauften Chaipäckchen suchte. MissTammy kam mit der Idee - wieso nicht kalt, auf Eis, als Eistee mit Milch? Super Idee wie ich fand und so kam folgendes Getränk zustande.

Habe ich in unserem Thalia gefunden - Chaipulver mit verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Für 1 Portion gebt ihr 2 EL Chaipulver (oder nach Geschmack) in ein großes Glas und rührt es mit 1 - 2 EL Wasser glatt. Wenn ihr es gleich in Milch auflöst, klumpt es zu sehr (habe ich gelesen...).


Noch Eiswürfel ins Glas geben und dann mit Milch/Sojamilch auffüllen. Durchrühren und genießen!

Mango Chai auf Eis. Mensch, ist das lecker...

Erfrischend und mal etwas anderes als nur Eistee den ganzen Sommer. Und gerade diese Variante mir dem Mangoaroma finde ich super.

Und, schonmal Eischai getrunken?

Freitag, 14. Juni 2013

Time for Cake: Classic Victoria Sponge Sandwich - mit Sahne & Erdbeerkonfitüre


Meine lieben Leser!

Als ich in der Jamie Zeitschrift Mai/Juni die Seiten über die Sponge Sanwichs sah, hatte ich Lust, welche zu backen. Und ich muss sagen, es ist einfacher als ich dachte - wirklich! Die ganze Arbeit macht die Kitchenaid und schnell gebacken sind sie auch. Aber jetzt erstmal zu den Zutaten:

225 g Butter/Margarine
225 g Zucker
1 Tl Vanille
4 Eier, verschlagen
225 g Mehl
1 1/2 Tl Backpulver
1 P. Salz
1 Schuss Milch

Außerdem: 1/2 B. Sahne + Erdbeerkonfitüre

Butter & Zucker schaumig schlagen, Eier etc. hinzu und Mehl hineinsieben. Nur noch wenig rühren mit dem Mehl.
Teig in 2 Springformen mit 20 cm Durchmesser geben und bei 180 °C ca. 20 - 25 Minuten backen.
Passt auf euren Sponge auf - er sollte nicht zu dunkel werden. Jetzt komplett auskühlen lassen.
Jetzt nehmt ihr eure Lieblingserdbeerkonfitüre...
...und verteilt sie auf dem unteren Sponge Cake.
Verteilt nun noch etwas geschlagene Sahne auf der Konfitüre...
...und setzt den anderen Sponge darauf. Vorsichtig! Nicht zu fest drücken.
Er ist so klassisch und soo lecker. Wirklich englisch. ;-)

Habt ihr schonmal ein Sponge Sandwich Cake gebacken?

Viel Spaß beim Nachbacken!

Mittwoch, 12. Juni 2013

Veggiegrillen: Salat mit Erdbeernudeln, Erdbeeren und vielen anderen leckeren Sachen

 

Meine lieben Leser!

Meine momentane Passion ist das Veggiegrillen und ich suche immer nach neuen Ideen. Meine Cousine schenkte mir vor ein paar Monaten Erdbeernudeln und ich grübelte, was ich damit anstellen konnte. Auf der Packung wird vorgeschlagen, man solle sie als Nachtisch zubereiten - davon hielt ich jetzt nicht allzuviel. Also dachte ich, wieso nicht mit Ruccola, frischen Erdbeeren und Balsamico kombinieren? Und gesagt, getan. 

Ihr braucht:

1 Handvoll Erdbeernudeln
2 Handvoll Ruccola (u. evtl. noch andere Salatsorten)
6 - 8 Erdbeeren
Parmesanraspeln 
1 Zweig Cherrytomaten

Dressing:
2 EL Olivenöl
2 EL Balsamico
1 Tl Süßen Senf
Salz & Pfeffer

Kocht die Nudeln zuerst ab. Abtropfen und abkühlen lassen (sonst wird der Salat matschig).

Alle Zutaten kleinschneiden und in einer großen Schüssel vermengen.
Noch das Dressing darübergeben und fertig ist ein wirklich leckerer Salat.
Und hier seht ihr nochmal einen Überblick über meinen Teller. :-)
Auf dem letzten Bild seht ihr von links nach rechts: Baguette mit selbstgemachter Kräuterbutter, gebackenen Feta, gegrillte Aubergine, Erdbeersalat & Tzaziki mit Pellkartoffel.


Etwas vom Salat habe ich mir in eine Asiabox gefüllt und den nächsten Tag mit an die Arbeit genommen (das Dressing habe ich natürlich in einem kleinen Schraubglas extra mitgenommen).

Wer bei so einem Essen - auch als Fleischliebhaber - nicht satt wird, dem kann ich auch nicht helfen. ;-)

Schaut immer mal wieder vorbei, über den Sommer werde ich bestimmt noch einige Veggiegrill-ideen posten.

Lasst es euch schmecken!

Dienstag, 11. Juni 2013

Über Bilder und die nächsten 10 Tage


Meine lieben Leser!

Ja, ich habe es auch schon gemerkt, die Bandbreite bei meinem 2. Account ist nun auch erreicht  (bei gerade einmal 15 % hochgeladenen Bildern) - ich versteh es nicht. Aber okay, ich habe Photobucket schon geschrieben, mal sehen, was dabei herauskommt. 

Und ich möchte mich für die nächsten 10 Tage in den Urlaub verabschieden. Ich mache eine Italienrundreise und werde daher nur alle 2 - 3 Tage etwas für euch posten, denn ich habe einiges für euch vorbereitet. :-) 

Ich wünsche euch eine schöne Zeit und vielleicht habt ihr auch gerade Urlaub und macht es euch hübsch!

Montag, 10. Juni 2013

Wassermelonenlimo - oder eher ein Wassermelonenerfrischungsgetränk.


Liebe Leser.

Danke für eure zahlreichen Kommentare von gestern! Ich finde es super, eure Meinungen zu einem Thema zu lesen, hier z.B. Gelatine. Bei Rezepten ist das ja immer so eine Sache, aber bei solchen Posts bekomme ich mal klare Meinungen zurück und das finde ich sehr schön. Ich finde euch toll. :-)

Aber kommen wir zum eigentlichen Post von heute zurück. Langsam und unbeständig kommt der Sommer um die Ecke... Wir stecken zwar in dieser Minieiszeit fest, aber umso wichtiger ist es, sich selbst die leckersten Dinge zuzubereiten. Und heute habe ich mal wieder ein Getränk für euch, auf Wassermelonenbasis. Ich bin eigentlich ziemlich allergisch gegen Wassermelonen (so ziemlich auf alle Südfrüchte), aber ich ignoriere das gekonnt und da ich eh fast das ganze Jahr über Antihistamine nehme, hat das auch keine großen Auswirkungen. ;-P

Ihr braucht:

1/4 Wassermelone
2 Gläser Wasser
1 Minzzweig
1 - 2 EL Honig/Agavendicksaft

Alle Grundzutaten im Überblick - und die Herstellung ist denkbar einfach. Wassermelonenfruchtfleisch kleinmixen und ausdrücken. Danach einfach mit Wasser, Minze und etwas Honig vermischen und auffüllen. Fertig.


Die perfekter Ergänzung: Minz-Schokoladen-Cookies & Erdbeeren. Und Popcorn. ;-)


Was sind eure Lieblingsgetränke im Sommer? Probiert ihr immer mal was neues aus?

Viel Spaß beim Picknicken!

Sonntag, 9. Juni 2013

Über Gelatine - oder wieso wir Vegetarier es dann doch meistens ziemlich schwer haben

Meine lieben Leser.

Viele von euch sind keine Vegetarier und beschäftigen sich warscheinlich schon mit Ernährung, aber wissen das hier vielleicht noch nicht. Gelatine ist in viel zu vielen Lebensmitteln drin. 

Aber fangen wir am Anfang an:

Was ist Gelatine überhaupt? (Wikipedia sagt dazu:)

Gelatine ist ein Stoffgemisch aus geschmacksneutralem tierischem Eiweiß oder denaturiertem bzw. hydrolysiertem Kollagen, das aus dem Bindegewebe verschiedener Tierarten, vor allem Schweinen und Rindern, produziert wird.

Und so wird´s hergestellt:
Zur Gewinnung wird das zunächst unlösliche Bindegewebe von (vor allem) Haut und Knochen von Schweinen und Rindern, aber auch von Geflügel und Fischen einem Aufschlussverfahren (Hydrolyse) unterworfen, das die Peptid-Bindungen aufspaltet, sodass sich das so wasserlöslich gemachte Kollagen extrahieren lässt. Der Aufschluss kann durch Kochen (Herstellung einer Bouillon in der Küche) oder durch Behandlung mit Säuren und Basen und anschließende Extraktion (industrielle Herstellung) erfolgen. Gelatine kann 1–2 % anorganische Stoffe und bis zu 15 % Wasser enthalten.

Und hier ist sie drin:

Gelatine wird teilweise in Halbfettprodukten und Lightprodukten wie Halbfettmargarine, Halbfettbutter und fettreduzierten Käsesorten verarbeitet, außerdem als Geliermittel zur Herstellung von Süßwaren wie Gummibärchen, Weingummis, Weichkaramellen, Marshmallows, Schaumwaffeln, Lakritz oder Schokoküssen. Des Weiteren kann sie in Backwaren (Tortenguss), Milchprodukten (etwa Quark, Kefir und Joghurt) und Desserts (z. B. Götterspeise (vulgo Wackelpudding), Mädchenröte), in Fleisch-, Fisch- und Wurstwaren wie zum Beispiel Sülze und Aspik, Pfefferminzbonbons und Weihnachtskonfekt, aber auch als Schönungsmittel in Getränken wie Wein, Apfelwein, Essig und allen nicht naturtrüben Fruchtsäften, sowie in manchen Ländern sogar im Bier zum Einsatz kommen.

 Zur Entfernung von Trübstoffen sowie zur Verringerung des Gerbstoffanteils bei der Weinherstellung kommt Fischgelatine als Ersatz von Lysozym und Kasein besonders seit Auftreten von BSE sowie wegen der jüdischen Speisegesetze zum Einsatz.

Auch als Mittel zur Einkapselung von Vitaminzusätzen (z. B. in Lebensmitteln oder Brausetabletten) kann Gelatine zum Einsatz kommen. Die Vitamine werden somit wasserlöslich eingeschlossen und lösen sich bei 
Kontakt mit Flüssigkeit wieder.


 So. Ganz ehrlich? Ich war am Anfang ziemlich geschockt darüber, wo alles Gelatine untergemischt wird. Ich bin jetzt seit knapp 8 Jahren Vegetarierin, aber erst seit den letzten 2 Jahren habe ich mich mit dem Gelatineproblem wirklich befasst.

Für mich im täglichen Leben heißt das: Bei jedem Einkauf auf jedem verarbeiteten Produkt auf die Zutatenliste schauen. Ist etwas nervig, aber ich kann mit ruhigem Gewissen daheim essen. 

Viele Sachen kann ich nicht mehr essen,  z.B. Brunch Brotaustrich, Froop Joghurts etc. Überall Gelatine drin. Schaut doch bei eurem nächsten Einkauf einfach mal aus Spaß auf eure Joghurts etc. Mal sehen, wie viele ihr findet, wo nichts drin ist. Auch ziemlich nervig finde ich, dass die Hersteller nicht angeben müssen, wenn sie ihre Getränke mit Gelatine klären. So z.B. bei vielen klaren Fruchtsäften. Wenn´s geht trinke ich nur noch naturtrübe Säfte um dem aus dem Weg zu gehen - aber eigentlich kann das nicht angehen, oder?

Wer sich nochmal etwas weitergehen informieren will, für den habe ich hier ein paar Links:


Und noch ein kleiner Link am Rande für all die, die auch beim Käse darauf achten, dass dieser mit mikrobiellem Lab hergestellt wird:


 Ich würde gerne von euch wissen, wie ihr das haltet. Esst ihr alles ohne darüber nachzudenken oder hat euch das ein bisschen wachgerüttelt? Findet ihr es auch erschreckend? 

Wie denkt ihr darüber?




 PS: Ich hatte ganz vergessen, die Alternativen zu erwähnen! Ich selbst benutze als Ersatz Agar-Agar-Pulver aus dem Reformhaus (gibt´s in jedem Bioladen auch). Man kann es z.B. auch hier bei Amazon bestellen.

Wenn ich nur ein bisschen Bindung brauche, oder "ein bisschen geliert" nehme ich Johannisbrotkernmehl, welches ich mal im Kaufland gekauft habe.
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