DER Vitamix.

29. Januar 2015

Meine lieben Leser.

Nach nun knapp 3 Jahren Foodblogger-Dasein habe auch ich ihn endlich mal austesten dürfen: DEN VITAMIX. Er ist DER Mixer der Rohköstlerszene und auch auf (gefühlt) jedem amerikanischen Blog findet man Rezepte für ihn. Man kann mixen, mahlen, erwärmen, zerstoßen, pürieren, kneten… Es gibt eigentlich nix, was dieser Mixer nicht kann. Mit 2 PS hat er außerdem fast mehr Power als mein Auto (kleiner Scherz)!


Ich durfte den Vitamix dank des Shops Perfekte Gesundheit 8 Wochen lang auf Herz und Nieren testen und habe das auch wirklich getan. Es gab fast nichts, mit dem ich den Vitamix nicht traktiert habe. Ob ganze Mandeln, Eis, ganze Früchte,… Er hat bisher alles mit Bravur gemeistert.

Zum Lieferumfang gehört der Motorblock, ein 2-l-Nassbehälter samt Deckel, ein Stößel und Infomaterial von der Firma Vitamix mit vielen Rezepten in verschiedenen Sprachen (dieses Model hier habe ich).

 Die technische Daten des Vitamix TNC 5200:

Umdrehungen: Stufe I: variabel 1.000 - 24.000 U/min., Turbo-Stufe mit bis zu 37.000 U/min.
Die Geschwindigkeit der Messer lässt sich stufenlos von 18 km/h bis 398 km/h einstellen
Behältervolumen: 2,0 Liter
Behälter-Material: Tritan (BPA-frei) bruchfest (kein Glasbehälter)
Antrieb: 230 Volt, 1000-1200 Watt
Abmessungen: 18,5 x 21 x 51 cm (B x T x H), 5,0 kg.
Hergestellt in den USA - Made in USA

Wenn man ihn auspackt und auf die Arbeitsfläche stellt, schluckt man erstmal – denn er ist ziemlich groß und wuchtig. Sobald er aber den Platz meines alten Mixers eingenommen hatte, fügte er sich hervorragend ein (auch weil er perfekt in meine Küche passt, da er schwarz ist). Am neugierigsten war ich natürlich auf die Lautstärke. Ich hatte vorher einen Mixer von Krups und der war wirklich laut. Mein Freund ist morgens aus dem Bett gefallen, wenn ich ihn in der Küche angestellt habe. Allerdings weiß ich nicht, von was die Leute immer reden, denn der Vitamix ist in der normalen Stufe um einiges leiser als mein alter Mixer. Dass er im Turbogang natürlich lauter ist, ist eigentlich klar. Die Leistung muss ja auch irgendwohin… Ich finde die Geräuschbelastung also wirklich nicht schlimm.


Der zweite Punkt, der mich etwas irritierte, war die Verbindungsstelle von Motorblock und Mixbehälter. Der Behälter wird nur auf ein Zahnrad aufgesteckt und sitzt dann ziemlich locker da drauf. Man muss den Behälter also festhalten, wenn man den Turbo-Gang einschaltet. Macht man das nicht (wie ich am Anfang), kann es passieren, dass der Mixbehälter sich bewegt und vom Zahnrad runterrutscht (wenns ganz blöd läuft – wie bei mir) und das Zahnrad dann durchdreht. Ich habe mich dabei übelst erschreckt. Nun halte ich den Behälter einfach am Griff fest und alles ist gut. Man sollte das nur nicht allzu häufig machen, sonst ist das Zahnrad irgendwann rund…

Ein weiterer Punkt der für mich von Belang ist, ist die Sauberkeit. Man kann das Messer nicht aus dem Mixbehälter entnehmen, was für mich am Anfang ein Minuspunkt war. Mittlerweile hat sich das aber revidiert und ich muss sagen, dass es kein großer Nachteil ist. Man kann den Behälter zwar nicht in die Spülmaschine stecken, aber das braucht man auch nicht. Ein bisschen warmes Wasser und einen Tropfen Spülmittel/Seife in den Behälter und ab auf den Motorblock. 5 Sekunden im Turbogang und alles ist sauber. Man muss ihn dann natürlich nochmal ausspülen, aber durch die Messer und den Sog, der bei der Turbostufe entsteht, wird alles sauber und es kleben keine Reste mehr unterm Messer.

Leider bekommt man bei diesem Mixbehälter nicht immer alles heraus (bei z.B. nicht-flüssigen-Brotaufstrichen), aber ich habe mir auch dafür eine Lösung ausgedacht.
Was ich z.B. bei Brotaufstrichen und anderen eher potenziell „klebrigen“ Sache mache ist, dass ich z.B. bei Resten meiner Feta-Antipasti-Creme einfach etwas Schmand und Wasser in den Mixer geben und alles nochmal durchmixe. Es ist dann etwas flüssiger und diese Masse nehme ich einfach als Salatsoße oder als Nudelsoße für die nächste Mahlzeit.


Was ich bemerkt habe ist, dass der Vitamix mir wirklich Zeit und Geld spart. Ich kann ganze Früchte hineingeben für Smoothies (kein Schnippeln mehr!) und er vermixt ihn mir in 45 Sekunden zu einem tollen Smoothie. Für Mayonnaise braucht er 50 Sekunden, für Nicecream (Eiscreme) braucht er gerade mal 37 Sekunden und dann kann ich mein Eis genießen. Salat- und Pastasoßen sind in unter 20 Sekunden gemixt; Suppen oder Soßen zu pürieren dauert auch nur noch Sekunden.
Ich schmeiße Käsereste und alle möglichen anderen Dinge aus meinem Kühlschrank hinein und schon habe ich leckere Brotaufstriche für die Mittagspause. Obatzder habe ich noch nie so schnell und so cremig gegessen. Sahne ist in Sekunden steif geschlagen. Auch nicht mehr ganz so hübsches Obst und Gemüse verarbeitet er so, dass man es als Smoothie oder sonstwas noch verbrauchen kann. Überreife Bananen oder anderes Obst friere ich nun immer ein und mache eine schnelle Eiscremebasis draus.

Anfangs dachte ich, das mit dem Stößel sieht irgendwie brutal aus. Ich sah mir einige Youtubevideos über den Vitamix an und alle drückten die Masse immer wieder mit diesem Ding in die Messer – egal wie hart der Inhalt war (z.B. Mandeln oder Eiswürfel). Als ich meinen dann bekam, schaute ich mir das erstmal genauer an. Der Stößel wird in die Einfüllöffnung gesteckt und hat ca. 2 – 3 cm Abstand zum Messer. Man muss sich also keine Gedanken machen, dass man sich den Stößel kaputt macht, wenn man ihn bei laufendem Betrieb benutzt. Aber er ist wirklich praktisch um auch den letzten Rest Masse klein zu kriegen.


Ein Hochleistungsmixer wie der Vitamix mit 24.000 Umdrehungen die Minute hat natürlich einen ganz großen Vorteil: er kriegt alles klein. Gerade bei grünen Smoothies hatte ich bisher immer das Problem, dass sie mir nicht schmeckten, weil Stückchen drin rumschwammen. Mit dem Vitamix und seiner Turbostufe gehört das jetzt der Vergangenheit an. Er spaltet außerdem die Pflanzenfasern sehr viel mehr auf und macht sie so für den Körper (Darm) besser absorbierbar.

Natürlich muss man auch mal über den Preis sprechen. 600 € für einen Mixer – das ist kein Pappenstiel. Jeder muss selber wissen, ob er das wert ist. Macht man viel damit oder steht er nur in der Ecke rum? Trinkt man gern Smoothies oder isst gern Eiscreme ohne Sahne und Zucker? Nimmt man sich z.B. gern Brotaufstriche mit zur Arbeit? Wenn man so viel Geld für eine Küchenmaschine ausgibt, muss man sich auch benutzen - Ich denke da sind wir uns einig. Ich habe für meine KitchenAid mit 19 Jahren auch so viel Geld ausgegeben und die hat sich in den letzten knapp 6 Jahren mehr als bezahlt gemacht. Der Vitamix hat vom Werk ab eine 7-Jahres-Garantie. Habt ihr das schonmal bei irgendeinem anderen Gerät gehabt?
Ich sehe es als Investition in meine Gesundheit (schließlich mache ich mir nun mehr gesunde Dinge darin - auch für die Arbeit und kaufe daher weniger ungesundes in der Innenstadt mittags) und meinen Geldbeutel (ich verarbeite Dinge, die ich sonst vielleicht weggeschmissen hätte). Ich benutze diesen Mixer nicht täglich – brauche ich bei einem 2-Personen-Haushalt gar nicht. Aber mehrmals in der Woche.


Woran ich mich wirklich noch gewöhnen muss, ist die Größe des Mixbehälters. Er fasst 2 Liter und das ist schon wirklich viel. Wenn ich bei meinem alten 1l-Miter den Mixbehälter halb voll gemacht habe mit Obst, ist ein Smoothie für 2 Personen herausgekommen. Mache ich das gleiche mit dem Vitamix, habe ich für – theoretisch – 4 Personen Smoothie gemacht. Doof, dass nur ich ihn trinke. An die Abmessungen muss ich mich halt wirklich noch gewöhnen – und für Kleinstmengen ist er wirklich nicht geeignet.

Ich hoffe, ich konnte euch vielleicht bei der Entscheidungsfindung helfen und danke dem Perfekte-Gesundheit-Shop, dass ich mir das Gerät mal näher ansehen durfte!

Christina’s Indisch

27. Januar 2015



Meine lieben Leser.

Vor ein paar Jahren wollten meine Schwester und ich mal indisch kochen – natürlich war das nicht wirklich indisch und auch das Gericht, welches ich euch heute vorstelle, ist nicht wirklich indisch – aber extrem lecker! Nudeln, Currysoße mit einigen Nuancen  und frische Pilze. Hmm… Bei uns heißt es auch einfach nur „Indisch“ - daher habe ich auch keinen großen Namen für dieses Gericht. ;-)


Zutaten:

1 Dose Kokosmilch
2 EL indische Currypaste mild
1 TL Currypaste scharf
Saft 1ner Limette/Zitrone
3 – 4 Sternanis-Sterne
5 – 6 Kafirlimettenblätter
1 – 2 Zitronengrasstängel
Salz

Außerdem:

1 Pk. Quick Cooking Noodles

Frische gemischte Pilze
(aus dem Asialaden, z.B. Shiitake, Champignons, etc.)

etwas frischen Koriander

Zubereitung:

Gebt die Kokosmilch in einen Topf
oder eine Wokpfanne und lasst sie aufkochen.
Gebt den Sternanis, die Kafirlimettenblätter
und das Zitronengras hinein und kocht
dies so ca. 10 Minuten.
Jetzt die Currypaste und Salz nach Belieben
hinzugeben und unterrühren.
Je länger die Soße köchelt, desto intensiver
wird der Geschmack.
   Kocht derweil in einem anderen Topf die Nudeln.
Gebt die kleingeschnittenen Pilze entweder
in die Soße oder bratet sie separat an und
gebt sie anschließend darüber.
Fischt jetzt nur noch den Sternanis etc. wieder
aus der Soße und gebt die Nudeln
stattdessen hinzu.
Etwas hübsch anrichten und mit kleingehacktem,
frischen Koriander vervollständigen.


Ich liebe dieses Gericht und auch wenn es nicht original indisch ist, hat es einen leckeren Touch Exotik.


Winterlicher Rohkostsalat

25. Januar 2015

Meine lieben Leser.

Um noch eine richtig frische Variante an mein Weihnachtsessen zu bringen, machte ich noch einen leckeren Rohkostsalat. Er ist wirklich einfach, schmeckt aber hervorragend.


Zutaten:

3 - 4 Handvoll frischen, rohen Grünkohl
1 Möhre
1/4 Kopf Rotkohl (klein)
1/2 Kopf Raddichio (klein)
2 - 3 EL Apfelessig
1 EL Zitronensaft
1 Prise Zucker
2 - 3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
Zubereitung:

Alle Zutaten waschen und wirklich
fein hacken oder raspeln.
                                        Mit dem Essig, Öl, Zitronensaft etc.
marinieren und durchziehen lassen.
Gut durchmengen vorm Servieren.


Die Zutaten zu diesem Salat sind momentan einfach und frisch zu bekommen, günstig und sehr schmackhaft.

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