Risotto mit Spinat & Zucchini

26. Mai 2015



Meine lieben Leser.

Normalerweise mache ich meine Risottos nicht mit Weißwein – denn ich trinke nicht viel Alkohol und für 1 Risotto mache ich keine ganze Flasche auf. Letztens hatte ich allerdings eine offene im Kühlschrank und daher probierte ich aus, ob es so einen großen Unterschied macht, ob man ein Risotto mit Weißwein ablöscht oder mit schnöder Gemüsebrühe. Ich muss leider sagen: Nö. Ich merke da keinen Unterschied. Schmeckt hervorragend mit Wein, schmeckt aber auch hervorragend ohne Wein. Es bleibt also euch überlassen, wie ihr das handhabt.



Zutaten:

1 große weiße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
ca. 250 g Risottoreis
1 kleine Zucchino
150 g frischen Spinat
½ Haloumi mit Chili

ca. 100 ml Weißwein
ca. 750 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
1 Stück Butter
ca. 100 g Parmesan
Zubereitung:

Schneidet die Zwiebel und den Knoblauch
in feine Würfel und bratet diese in etwas Olivenöl an.
Gebt den ungekochten Reis dazu und lasst ihn so
lange mitbraten, bis die Enden glasig werden.
Löscht dann alles mit Weißwein ab.
Wascht derweil den Spinat ab, schneidet die Zucchino
und den Haloumi in kleine Würfel und gebt
die letzten beiden Zutaten zu euren Risotto.
Füllt nun immer wieder mit Gemüsebrühe nach,
sobald die Flüssigkeit verkocht ist (immer gut umrühren!).
         Stellt euren Herd nicht zu hoch ein, sondern eher auf mittlere Hitze.
Den Spinat gebt ihr erst hinzu, wenn der Reis schon fast al dente ist.
Reibt euren Parmesan und gebt etwa die Hälfte
mit dem Spinat in euer Risotto.
Sobald der Reis für euch weich genug ist,
lasst ihr die Flüssigkeit einkochen,
jedoch nicht ganz verkochen.
Diesen Zustand nennt man „schlotzig“ und
genau so kann man es auch nur beschreiben.
 Fügt die Butter hinzu und lasst sie sich vollständig auflösen.
Salz und Pfeffert nach eurem Geschmack und
richtet euer Risotto in einem tiefen Teller an.
Gebt etwas Parmesan darüber und lasst
es euch einfach nur noch schmecken!


Ein Risotto ist absolut keine Hexerei und das bekommt jeder hin. Ihr müsst zwar oft rühren, aber wenn ihr das ein bisschen im Griff habt, dann kann man ganz entspannt sein Risotto köcheln und anschließend genießen.

Gewürze vom Achterhof & Pasta all‘arrabbiata

23. Mai 2015


Meine lieben Leser.

Ich weiß nicht, wie es euch geht. Aber ich kaufe meine Gewürze gern im Internet. Es gibt auch hier in Kassel hübsche Läden mit Gewürzen – aber meistens passt die Extrafahrt dorthin einfach nicht in meinen Tagesablauf. Ich kaufe selten Gewürze im Supermarkt (bis auf mein heißgeliebtes Guacamolegewürz) und bin daher immer sehr offen, wenn mich Firmen fragen, ob ich ihre Gewürze mal unter die Lupe nehmen möchte.

Heute möchte ich euch daher ein paar verschiedene Gewürze vom Achterhof vorstellen.


Der Achterhof steht laut Webseite in einem kleinen ostfriesischen Dorf namens Großsander. Von dort aus werden Gewürze in der ganzen Welt eingekauft und zu fairen Preisen an die Kunden verkauft. Der Onlineshop ist hübsch und übersichtlich gemacht. Aber ich will gar nicht so viel drumherum reden, sondern euch die tollen Gewürze zeigen, die ich bekommen habe.

Zuerst mein absolutes Lieblingsgewürz – ohne das geht in meiner Küche fast gar nichts: Geräuchertes Paprikapulver oder Paprika la vera. Ich würze damit Suppen, Aufläufe, Pasta Gerichte und vieles mehr. Es gibt eine leichte Rauchnote und ist einfach nur herrlich.


Für eines bin ich auch immer sehr offen: Salz. Dieses Mal habe ich mir persisches Blausalz ausgesucht. Manch einer würde jetzt sagen, Salz ist Salz – aber naja. Für den perfekten Wow-Effekt ist ein Schälchen Blausalz auf dem Tisch schon toll.


Ein etwas exotischeres Salz ist das Kala Namak Salz. Bei Veganern ist es beliebt um eine Eier-Note ans Tofu-„Rührei“ zu bringen, denn es ist ein schwefelhaltiges Steinsalz. Hauptabbaugebiet ist Indien, allerdings gibt es auch Vorkommen in Pakistan. Es wird in Indien viel bei ayurvedischen Gerichten verwandt und ist in der Küche weiteverbreitet.


Außerdem wollte ich gern mal die Macisblüte ausprobieren. Im 18. Jahrhundert spielte sie in der europäischen Küche eine große Rolle – heute verwendet man sie z.B. noch bei der Herstellung von Weißwurst. Allerdings ist Macis nicht die getrocknete Blüte des Muskatnussbaums, sondern der Samenmantel der Frucht (die Muskatnuss). Sein Geschmack ist ähnlich dem der Muskatnuss, allerdings milder und etwas feiner.


Und da ich die Gewürze vom Achterhof auf Herz und Nieren prüfen wollte, bestellte ich mir noch die Penne Arrabiata Gewürzmischung. Ich nehme großen Abstand von z.B. Maggitütchen, aber Gewürzmischungen sind eine tolle Abwechslung wie ich finde. Ohne Glutamat und Hefeextrakt machte ich mich gleich mal dran, eine richtige Penne all’arrabbiata herzustellen und für euch heute nun das Rezept für „Pasta leidenschaftlicher Art“:


Zutaten:

250 g Pasta
(was ihr gerade da habt)
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
6 - 8 Tomaten
3 EL Arrabiata Gewürzmischung
vom Achterhof

Peccorino zum Bestreuen
Zubereitung:

Stellt die Nudeln mit reichlich kochendem
Salzwasser auf den Herd.
Vorsicht, auf die Garzeiten achten, da sie nur
ca. ¾ durchgegart werden sollen!
Also nur sehr al dente kochen.
Zwiebeln und Knoblauch fein hacken und
in etwas Olivenöl anschwitzen.
Tomaten mit kochendem Wasser übergießen,
häuten, entkernen, würfeln und zu den Zwiebeln geben.
Die Gewürzmischung nach Geschmack hinzugeben (ca. 2 EL)
 und die Soße etwas köcheln lassen.
   Sobald die Pasta ihren Garpunkt erreicht hat, schüttet ihr sie ab
(gießt vorher aber so ca. 1 Kelle Nudelwasser zur Soße)
und gebt sie zur Soße hinzu und gart die Pasta darin fertig.
Rührt immer mal um, damit nichts anbrennt.
Reibt etwas Pecorino-Käse und gebt ihn nach dem
Servieren über die fertige Pasta.


Lasst es euch schmecken und schaut doch mal beim Achterhof rein, falls ihr leckere neue Gewürze sucht. 


*Diese leckeren Gewürze wurden mit bedingungslos zur Verfügung gestellt. 

Variante #2: Überbackenes Sauerkraut mit Kartoffelkruste

20. Mai 2015



Meine lieben Leser.

Ich habe euch ja schon mal mein Sauerkraut-Nudel-Auflauf-Rezept gepostet und heute habe ich für euch ein weiteres leckeres Rezept mit Sauerkraut.
Für mich ist das Dreamteam seit meiner Kindheit eben Sauerkraut und Kartoffelbrei und wenn dann noch Käse mit ins Spiel kommt…Mhmmmm…



Zutaten:

5 – 6 große Kartoffeln
½ Dose/Beutel rohes Sauerkraut
etwas Milch und Butter
Salz & Muskatabrieb
kräftigen, geriebenen Käse nach Wahl
(z.B. Esrom oder Höhlenkäse)
Zubereitung:

Kocht die Kartoffeln weich und schüttet sie ab.
Gebt nun etwas Butter, Milch, Salz & Muskatabrieb
hinzu und zerstampft alles mit einem Kartoffelstampfer,
bis eine homogene und glatte Masse entsteht.
Geht das rohe Sauerkraut in eine Auflaufform
und verstreicht das Kartoffelpüree vorsichtig darüber.
etzt noch ein bisschen geriebenen Käse darauf verteilen
und bei 180 °C ca. 30 Minuten backen,
bis der Käse goldbraun ist und es an den Seiten blubbert.


Alles in einer Form – Sauerkraut, Kartoffelpüree und Käse. Göttlich! Echtes Soulfood, und so schnell gemacht!

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