Dienstag, 26. August 2014

Mango-Sahneeis mit weißer Kokosschokolade (ohne Eismaschine!)


Meine lieben Leser.

Ich habe keine Eismaschine und ich denke auch nicht, dass ich mir so schnell eine anschaffen werde. Eigentlich schade, aber ich sehe es im Moment nicht ein, 200 – 300 € für sowas auszugeben. Daher heute mein Rezept für ein sehr leckeres Eis ohne Eismaschine (auch wenn es draußen schon langsam kalt wird...)!



Zutaten:

2 Becher Sahne
1 Pk. Sahnesteif
ca. 100 g Mascarpone
1 frische Mango, sehr reif
2 EL Agavendicksaft
½ Tafel Weiße Schokolade mit Kokos, z.B. von Lindt

+ eine eckige Kuchenform
Zubereitung:

Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen,
Mascarpone und Agavendicksaft
hinzufügenund unterrühren.
Mango schälen und kleinschneiden,
dann pürieren und ¾ des Mangopürees
unter die Masse heben.
Die weiße Schokolade fein hacken und
ebenfalls unterheben.
Jetzt die Masse noch mit dem letzten Viertel
des Pürees durchziehen (in die Schüssel geben und
mit einer Gabel mehrere Male durchziehen)
und in eine rechteckige Backform geben.
Alles in den Gefrierschrank stellen und
nach ½ Stunde ein Mal durchrühren.
Danach nochmal stündlich oder wenn ihr
gerade mal Zeit und Lust habt.
Nach 6 Stunden sollte euer Eis gefroren sein
 und fertig zum Verzehr.
Ist es zu fest geworden, stellt es 10 Minuten
bei Raumtemperatur raus, dann wird es wieder
verarbeitbar.


Natürlich ist es eine Kalorienbombe, aber man isst ja nicht das ganze Eis allein. Ich habe mit meiner Familie geteilt, also werden wir alle gleichmäßig dicker. ;-)

Das hier ist der Beweis, dass man auch ohne Eismaschine cremiges Eis herstellen kann, wer braucht da noch eine?

Samstag, 23. August 2014

Neuigkeiten aus dem Herbaria-Gewürzuniversum & gewinne deine eigene Langpfeffer-Mühle!

Meine lieben Leser!

Es gibt tolle Neuigkeiten aus dem Herbaria-Gewürzuniversum. Und heute darf ich sie euch vorstellen. Bereit? 


Fangen wir mal mit der tollen neuen Gewürzmischung Querbeet an.

Was ist denn drin? 37 % Gemüse (Tomate*, Karotte*, Zwiebel*, Steinpilz*, Sellerie*, Pastinake*, Lauch*, Paprika*, Brokkoli*, Kürbis*), Salz, Reismehl*, 9 % Kräuter und Gewürze (Knoblauch*, Sesam*, Liebstöckel*, Oregano*, Muskatblüte*, Winterheckzwiebel*, Petersilie*, Thymian*, Kreuzkümmel*, Kurkuma*, Pfeffer*) - alles aus kbA.

Empfohlen wird sie zu Salat, Soßen oder Suppen - aber ganz ehrlich? Diese Gewürzmischung kann man für alles nehmen. Genial lecker finde ich sie in etwas Quark als schneller und geschmackvoller Brotaufstrich.

Weiter geht's mit einem Gewürz, welches in deutschen Küchen häufiger verwendet wird und nun dank Herbaria auch wieder Geschmack hat: Wilder Wacholder!

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich kenne aus der Küche meiner Eltern noch diese schwarzen, vertrockneten Klumpen, die Wacholderbeeren sein sollen und die angeblich Geschmack ans Sauerkraut bringen. Nunja - hier ist schmackhafter wilder Wacholder, der auch so aussieht als würde er noch Geschmack abgeben! Wie schon gesagt - Verwendung findet er traditionell z.B. in Sauerkraut oder es wird Gin aus ihm gemacht. Außerdem gibt es Regionen in dem er zu einem Brotaufstrich verkocht wird und die verdauungsfördernde und sodbrennenstillende Wirkung als Wacholdertee sollte man auch nicht außer Acht lassen.


Noch eine interessante Neuerung ist der wilde Langpfeffer.

Er sieht lustig aus und ist doch eine Pfefferspezialität mit schokoladiger Note - Außerdem kommt er in der praktischen Mühle. Der wilde Langpfeffer ist eine seltene Wildform aus den Bergwäldern Assams und wird wegen seines feinen Kakao-Aromas auch "Schokoladenpfeffer" genannt. Dieser Pfeffer wird in Nordindien geerntet und kann super z.B. auch mal auf Desserts gegeben werden. Als traditionell ayurvedisches Gewürz passt es außerdem gut zu Fleisch, Geflügel oder Wild.


Und was auf jeden Fall in jedem zukünftigen Gebäck einen Platz hat: die neuen Mini-Vanille- & Mini-Vanillezucker-Mühlen.

Luftdicht kommen sie zu uns, damit kein bisschen des herrlichen Vanillearomas der Bourbon-Vanilleschoten verloren geht. In den Minimühlen finde ich sie auch hervorragend zum Verschenken an backbegeisterte Freundinnen oder Nachbarn.


Sagt mal, mögt ihr bitter? Nein - damit seit ihr nicht allein. Bitterstoffe sind mittlerweile großteils aus unserer Nahrung herausgezüchtet worden; dabei sind sie gut für unseren Körper! Bitterstoffe regen den Speichelfluss an und die Produktion von Galle und Magensäure und die Bauchspeicheldrüse wird unterstützt.

Weil Bitterstoffe so wichtig sind für das Verdauungssystem, sind auch z.B. viele traditionelle Aperitifs bitter.
Ich finde es auch gewöhnungsbedürftig; aber wichtig. Wer dazu noch ein paar mehr Infos haben will, schaut doch mal hier vorbei: Herbaria Bittrio.

Ich habe es letztens ausprobiert und finde es nicht sooo bitter. Mit einer Scheibe Zitrone ist das überhaupt kein Problem. Perfekt, wenn man mal der Völlerei nachgegeben hat und ohne Alkohol einen Magenaufräumer braucht.

Und Danke Herbaria: Alles ohne Zusatzstoffe die da nicht reingehören.

Kommen wir zu eurem Gewinn!


Ich bin einfach mal wieder nur begeistert von all den tollen Neuerungen im Herbaria-Sortiment und da ich extrem gern mit euch teile, verlose ich heute unter allen, die einen Kommentar unter diesem Post dalassen, eine Wilder-Langpfeffer-Mühle

Ihr wollt den "Schokoladenpfeffer" bei euch zu Hause ausprobieren? 
 Dann gibt es für euch nur 2 Bedingungen: 

1. Seit Leser meines Blogs und folgt ihm irgendwo (Facebook, Instagram, GFC,...)
2. Schreibt mir doch einfach mal, wofür ihr ihn nehmen würdet (als Kommentar unter diesen Post).

Schreibt bitte eine Mailadresse dazu, damit ich euch im Falle eines Gewinns auch kontaktieren kann.

Dieses Gewinnspiel geht bis zum 29.08.2014 , 15:00 Uhr und am 30.08.2014 in den Morgenstunden wird dann der Gewinner bekannt geben. 

Wie immer: Wer diesen Beitrag hier auf Facebook teilt oder auf seinem Blog darauf hinweist, springt mit einem Los mehr in Lostöpfchen. 

Ich wünsche euch allen viel Glück! Schaut doch auf jeden Fall mal im Laden nach diesen tollen Neuerungen - sie werden euch bestimmt genauso gut gefallen.

Freitag, 22. August 2014

Christina’s cremige Polenta mit frischem Ofengemüse

Meine lieben Leser.

Bei dem Wort Polenta schüttelt es
wahrscheinlich einige von euch.
Ich habe schon die tollsten Horrorgeschichten
über Polenta gehört,
aber ich mag sie eigentlich ziemlich gern.
Allerdings cremig und warm und „flüssig“
und nicht den festen Klumpen, den man anbrät und
staubtrocken serviert bekommt.
Daher habe ich einfach mal so nach Lust und Laune
alles an meine Polenta drangeschmissen,
was ich meinte, was da dran muss.
Ich fand das Ergebnis ziemlich lecker und
daher teile ich es heute mit euch!


Zutaten (ca. 4 Portionen):

Polenta:

250 g Polentagrieß
ca. 500 ml Wasser
1 Knoblauchzehe
1 TL Olivenöl
2 EL Butter
50 g Parmesan
2 EL Creme Frâiche
Salz, Pfeffer

Ofengemüse:

Alles was der Kühlschrank hergibt
(Zucchini, Paprika, Prinzessbohnen,
Aubergine, Avocado, Tomaten, …)
Gewürze eurer Wahl
Zubereitung:

Da die Polenta durch den vorbereiteten Grieß
sehr schnell geht, bereitet erstmal das Ofengemüse zu.
Dafür heizt ihr den Ofen auf 200 °C vor und
macht die Grill- und Heizluft-Funktion eures Ofens an
(dann geht’s schneller).
Putzt das Gemüse, schneidet es klein und legt es auf ein Backblech.
Jetzt ein bisschen Olivenöl drüber und anschließend kräftig würzen.
Ab in den Ofen damit und ca. 15 – 20 Minuten backen –
zwischendurch immer mal wieder durchmischen.

Bratet jetzt den kleingeschnittenen Knoblauch in etwas Olivenöl an.
Den Polentagrieß hinzugeben und etwas mitbraten.
Wasser hinzufügen und bei mittlerer Hitze köcheln.
Kräftig würzen – wirklich kräftig und zwischendurch abschmecken.
Wenn die Polenta dick und breiig ist,
dann den Parmesan unterrühren.
Vom Herd ziehen und die Creme Frâiche unterheben.
Einen Klecks Polenta auf einen Teller geben und
das Ofengemüse darüberlegen. Möglichst schnell servieren,
denn die Polenta wird beim Abkühlen fest.


Ich liebe dieses Gericht, es ist einfach, schnell und günstig, denn man kann alles aus seinem Kühlschrank verwenden. Besonders lecker fand ich die gebackenen Prinzessbohnen. Aber probiert es selbst mal aus!

Donnerstag, 21. August 2014

Vegan genießen: Sommersalat mit gedämpften Brokkoli, Tandoori-Tofu & Knoblauchbrot


Meine lieben Leser.

Heute wollte ich mal mit einem Vorurteil aufräumen: Blühenden Brokkoli kann man durchaus noch essen. Gut, die meisten von euch werden nie in die Verlegenheit kommen, blühenden Brokkoli rumliegen zu haben, aber da ich ja meinen eigenen Gemüsegarten habe, und dort auch Brokkoli wächst, kommt es doch durchaus mal vor, dass Björn und ich es nicht schaffen, ihn frühzeitig zu ernten und dann blüht er halt auch durchaus mal. Aber wie gesagt; dem Genuss macht das keinen Abbruch und wir dämpfen ihn dann einfach und machen z.B. herrliche Sommersalate daraus. Funktioniert aber mindestens genauso gut, wenn man den normalen, nicht-blühenden Brokkoli aus dem Laden nimmt. ;-)


Achja, und Tandoori-Gewürzpaste ist wirklich eine Offenbarung!

Zutaten:

1 Pk. Räucher- oder Naturtofu
3 – 4 EL Tandoori-Würzpaste
(meine ist von Patak's)

½ Brokkoli, bei mir blühend

5 – 6 kleine gelbe Zucchini (Summer Squash)
1 Kopf Romanasalat
2 Tomaten
3 EL Olivenöl
1 EL Apfelessig
Salz, Pfeffer

Dazu: Knoblauchbrot
(Baguette, Olivenöl, Knoblauch,
Salz, Pfeffer, frische Petersilie)
Zubereitung:

Tofu in Würfel schneiden und mit der
Tandooripaste marinieren
(am besten ein paar Stunden vor dem Essen).
Den Brokkoli waschen und die
Röschen voneinander lösen.
Über kochendem Wasser in einem
Bambusdämpfer ein paar Minuten lang dämpfen.
Er sollte seine Farbe und den Biss behalten,
aber natürlich nicht mehr roh sein.
Die kleinen runden Zucchini waschen und vierteln.
Mit Olivenöl, Salz und Pfeffer marinieren
und auf ein Blech legen.
Den Tandoori-Tofu daneben legen und alles
            bei 200 °C Heißluft & Grill in den Ofen geben,
 bis der Tofu knusprig und die Zucchini goldbraun
sind (ca. 10 – 15 Minuten).
Auf ein zweites Blech Baguettescheiben legen,
Knoblauch & Petersilie fein hacken,
mit Olivenöl, Salz & Pfeffer vermengen
und die Ölmischung über
die Baguettescheiben geben.
Dieses Blech unter das Tofu-Blech
geben und mitbacken lassen
Den Rest des Salats vorbereiten und die
Vinaigrette zubereiten.
Den Brokkoli zum Salat geben,
ebenso wie die Zucchinistücke.
Den Tofu und das Baguette separat servieren.


Es war so dermaßen lecker…Diese Tandoori-Paste habe ich erst vor kurzem im Asialaden entdeckt und bin so froh, sie mitgenommen zu haben. Wirklich, wirklich lecker. Sie gibt dem Tofu den richtigen Kick.

Dienstag, 19. August 2014

Wochenendtorte: Vanillekuchen mit Blaubeerfüllung und weißem Kokosschokoladenfrosting


Meine lieben Leser.

Manche Rezepte überlege ich mir kurz vor dem Einschlafen – einfach wenn ich ein bisschen nachdenke. Und genau so ein Rezept ist das hier auch gewesen und es ist hervorragend gelungen. Daher teile ich es heute mal mit euch! Im Teig ist kaum Zucker, denn ich finde, Kuchen die man im Sommer isst, die müssen nicht so süß sein.


Zutaten (Kuchen ca. 18 cm Durchm.):

Teig:

200 g Mehl
200 g Butter
50 g Zucker
2 Eier
½ Pk. Backpulver
etwas Vanille

Füllung:

Blaubeermarmelade
+ frische Blaubeeren

Frosting:

1 Becher Sahne
1 Pk. Sahnesteif
100 g Mascarpone
½ Tafel weiße Kokosschokolade
ohne Füllung (z.B. von Lindt)

Zubereitung:

Für den Kuchen ansich Butter und Zucker schaumig schlagen,
1 Ei nach dem anderen hinzufügen und weiterschlagen.
Mehl, Backpulver und Vanille mischen und sieben
und zur Eimischung geben.
Alles nur noch kurz vermengen und dann in eine
gefettete 18cm-Springform geben.
Bei 180 °C ca. 30 Minuten backen.
Garprobe machen!

In der Zeit schonmal das Frosting herstellen:
Weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen,
evtl. 1 TL Kokosöl hinzugeben, dann wird sie geschmeidiger.
Sahne steif schlagen und die Mascarpone unterheben.
Die geschmolzene Schokolade sollte ein abgekühlt sein,
bevor ihr sie zur Sahnemischung hinzugießt und unterhebt.
Stellt das Frosting so lange in den Kühlschrank.

Wenn der Teig durchgebacken und abgekühlt ist,
müsst ihr ihn mit einem Bindfaden in 2 Teile teilen.
Dazu einfach bei der Hälfte des Kuchens horizontal
einen kleinen Schnitt rundrum machen und
einen Bindfaden dort hineinlegen.
Jetzt die Enden verkreuzen und komplett
durch den Kuchen ziehen.
Schon habt ihr 2 Hälften.
Verstreicht auf dem unteren Boden
die Blaubeermarmelade und verteilt die Blaubeeren.
Deckel wieder draufsetzen und das Frosting
 in einen Spritzbeutel füllen.
Den Kuchen damit komplett bedecken
und kühl stellen, bis ihr ihn verzehrt.
 Eventuell noch mit ein paar Beeren verzieren.


Ich finde, dieser Kuchen ist perfekt für den Sommer und warme Tage – gerade weil er so schön kühl ist, wenn man ihn aus dem Kühlschrank holt.

Probiert es selbst!

Montag, 18. August 2014

Ruth ist auf Reise und bei mir bekommt ihr Cupcakes mit Mayonnaise


Meine lieben Leser.

Ich weiß nicht, ob ihr schonmal von Rebecca und ihren Blog Bambi backt oder aber auch der Wanderbackbuchaktion gehört habt. Auf jeden Fall hat sie Ruth Moschners "Backen für AngeberInnen" auf die Reise quer durch Deutschland geschickt und dabei sind schon viele viele leckere und tolle Blogposts entstanden. Und vor ein paar Tagen ist es bei mir endlich angekommen und ich habe ein für mich perfektes Rezept gefunden. Minzig, anders & gewöhungsbedürftig. Yay - da juchzt mein Foodie-Herz. Aber auf geht's zum Rezept ansich.

Zutaten:

Teig:

200 g Zucker
50 ml neutrales Öl
1 Ei
100 g Mayonnaise
180 g Mehl
50 g Kakaopulver
1/2 Pk. Backpulver
bis zu 100 ml Wasser
1 Handvoll frische Minze
etwa 100 g Minzschokolade

Frosting:

250 g Mascapone
5 - 6 Minzblätter, gehackt
5 EL weißer Kakao (z.B. Caotina)

+ Minzblättchen
+ Minzstäbchen oder Mikadostäbchen
Zubereitung:

 Zucker, Öl & Ei gut aufschlagen.
Mayonnaise hinzugeben und trockene Zutaten
(Mehl, Kakao & BP) vermengen und zur Masse geben.
Mit etwas Wasser die Konsistenz verfeinern
und die Minze und die Schokolade hacken.
Mit in den Teig geben und auf 12 Muffinförmchen
gleichmäßig aufteilen; am Besten mit einem Eisportionierer.

Bei 180 °C ca. 30 Minuten backen.

Sobald die Muffins komplett ausgekühlt sind,
vermischt alle Zutaten für das Frosting und
spritzt es mit einem Spritzbeutel hübsch
auf alle Muffins drauf.
Noch ein paar Minzblättchen und ein oder zwei
Minzstäbchen und fertig sind eure leckeren Cupcakes!


Ich fand diese Cupcakes ziemlich lecker - und die Mayonnaise schmeckt man wirklich nicht. Aber der Teig ist sehr kompakt und richtig gut. Die Schokolade habe ich relativ grob gelassen, sodass man auch nochmal auf ein Stück draufbeißt. 


Das Frosting habe ich absichtlich anders gemacht als im Buch - ich fand es lustig, dass es ein bisschen aussah wie Kräutermayonnaise. ;-)

Liebe Bambi, danke für diese Aktion; es hat wirklich Spaß gemacht, all die anderen Kommentare & Vermerke zu lesen.


Sonntag, 17. August 2014

Fruchtriegel selbstgemacht – schnell zu neuer Power für Mutter, Kind und alle anderen drumherum.


Meine lieben Leser.

Mein Neffe ist momentan in dem Alter, indem er versucht alles anzubeißen, was nicht niet-und nagelfest ist. Er kann mit 1 Jahr nun ganz normale Mahlzeiten essen und mit den ersten Zähnchen auch kauen. Letztens hat er die Alnatura oder Bebivita Fruchtriegel für sich entdeckt und - auch wenn er zuerst immer die Oblate abgekratzt hat - schmeckt es ihm jetzt auch mit dem Esspapier außen herum.

Da diese Riegel meines Erachtens unnötig süß sind, habe ich mich mal dran gemacht, ein paar Varianten zu entwickeln, die nur die Süße von den getrockneten Früchten enthält (die süß genug sind!) und nicht noch zusätzlichen Zucker enthalten. Außerdem habe ich etwas Kokosöl hinzugefügt, was die Riegel ernährungsphysiologisch höherwertig macht (enthält z. B. Vitamin E) und auch durch den Amarant (glutenfrei und hoher Eisen- und Proteinanteil!) kommt nochmal ein bisschen Power in den Riegel.


Zutaten für ca. 6 Riegel (1 große Oblate):

30 g Cranberrys
30 g Rosinen
30 g Cashewkerne
5 g Kokosöl
1 EL naturtrüben Apfelsaft
2 EL gepufften Amarant
2 rechteckige Backoblaten
Zubereitung:

Alle Zutaten in einem Mixer
mit viel Bums (Power!) geben und mixen,
             bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Keine weitere Flüssigkeit hinzufügen!
Dann noch auf den Oblaten verteilen,
eine zweite darauflegen, andrücken
und in Riegel schneiden.
Luftdicht verpacken und genießen!



Natürlich enthalten getrocknete Früchte sehr viel Zucker,  aber sie sind auch reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Man muss ca. mit 250 Kcal pro 100 Gramm rechnen. Aber in einem normalen Maß genossen, sind diese Riegel besser als jeder Schokoriegel und wenn man sie selbst macht, weiß man, was mach isst und was man seinen Kindern (oder sich selbst!) da gibt.

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