Korianderpesto

22. April 2015


Meine lieben Leser.

Ich weiß nicht, wie es euch geht - aber ich mag Koriander. Ich mache ihn gern mal an meine Gerichte, aber es gibt da immer so ein oder zwei Probleme. Kaufe ich einen Bund, verbraucht man ein paar Stängel und der Rest gammelt dann im Kühlschrank vor sich hin. Kaufe ich ein Töpfchen mit lebender Pflanze drin, verwelkt sie nach wenigen Tagen, egal was ich mache. Also werde ich demnächst einfach einen großen Bund kaufen und Pesto draus machen, denn das war extrem lecker und vielseitig.


Zutaten:

1 großer Bund frischen Koriander
2 - 3 Frühlingszwiebeln
2 - 3 Knoblauchzehen
ca. 200 ml Sonnenblumenöl

Zubereitung:

Koriander gut waschen und abtrocknen.
                                  Frühlingszwiebeln und Knobauch schälen
und zusammen mit dem Koriander und
dem Öl in einen Mixer geben.
Durchmixen, bis alles fein ist und in
ein gut verschließbares Glas umfüllen.

Den schönsten und frischesten Koriander bekomme ich hier in Kassel beim Türken oder im Asialaden. Da gibt's die Kräuter richtig günstig - genauso wie die Frühlingszwiebeln. Der Umweg lohnt sich also und ich habe dann auch immer erstmal so viel Vorrat, dass ich nicht ständig hinfahren muss. 

Zur Verwendung: Ich nehme dieses Pesto z.B. einfach an ein paar Nudeln dran, oder zu allen asiatischen Gerichten. Riiiiichtig lecker...

Tomatenstrudel - besser als vom Bäcker

19. April 2015



Meine lieben Leser.

Vielleicht kennt ihr diese Selbstbedienungsbäckereien wie Backfactory – obwohl das Wort Bäcker eine zu große Anerkennung ist. Es sind ja eigentlich nur Läden, die TK-Ware aufbacken. Mehr passiert da ja nicht. Wir haben so eine Filiale in der Innenstadt und immer wenn ich mittags dort etwas hole, fühle ich mich danach unwohl. Billige Zutaten zu einem Produkt zusammengemanscht, bei dem man schon schmeckt, dass es dem Körper nicht gut tut. Da ich keine Lust mehr auf minderwertiges Essen habe, mache ich meine Tomatenstrudel (die Dinger, die ich da so gern esse eigentlich) einfach selbst. Ohne E-Nummern, mit guten Zutaten und leckerem Ergebnis. Ich meine, Blätterteig bleibt Blätterteig – aber wenigstens sind in der Füllung keine Konservierungsstoffe etc.



Zutaten (6 kleine Strudel):

1 Pk. Blätterteig (Kühltheke)
80 g Tomatenmark
40 g Bio Kinderketchup (ohne Zucker)
40 g Ajvar
5 – 7 Cherrytomaten
2 Scheiben Käse (z.B. Esrom)
½ TL Pul Biber
½ TL Paprika la vera
1 Prise Knoblauchpulver

etwas Milch & Olivenöl zum Bestreichen
etwas Sesam
Zubereitung:

Vermengt das Tomatenmark, den Ketchup und das Ajvar.
Schneidet die Cherrytomaten in Streifen,
entkernt sie aber vorher.
Schneidet den Käse klein und vermengt
alles zusammen mit den Gewürzen.
Schneidet den Blätterteig in 6 gleichgroße Teile.
Ihr müsst die Strudel zuklappen, also zieht
per Augenmaß ca. in der Mitte jedes
Blätterteigteils eine imaginäre Linie.
Schneidet nun mit einem scharfen Messer
auf einer Seite ein paar Schlitze in den Blätterteig.
Seit vorsichtig und schneidet nicht bis zum Rand.
3 – 4 Schlitze reichen vollkommen.
Füllt nun ca. 1 -2 EL Füllung auf die unversehrte
Seite vom Teig und befeuchtet den Rand
ein bisschen mit Wasser.
Klappt die Strudel zu und versiegelt die Ränder
      mit einer Gabel, indem ihr die Zinken in den Teig drückt.
Bestreicht die Strudel mit etwas Milch & Olivenöl
und bestreut sich mit ein bisschen Sesam.
Backt sie bei 180 °C ca. 25 Minuten,
bis sie goldbraun sind.
Auf einem Kuchengitter komplett auskühlen
lassen und entweder gleich aufessen oder
am nächsten Tag in eine Tupperdose packen.


Nochmal eine Anmerkung am Rande: Im Bioladen bekommt man Kinderketchup – der schmeckt um einiges fruchtiger und leckerere als der normale. Dort ist kein Zucker enthalten, sondern es wird mit Apfelsüße gesüßt. Man schmeckt einen riesigen Unterschied und ich will nie wieder zu normalem Ketchup zurück.


Ich liebe diese Strudel und werde wohl nie wieder welche beim Bäcker kaufen. Sie schmecken einfach frischer, ich weiß was drin ist und die Füllung schmeckt besser. Probiert es aus und sagt mir, wie ihr sie findet!

Apple- & Cherrypie Cookies

14. April 2015



Meine lieben Leser.

Auch das hier ist wieder eine Idee, die im meinem Kopf keimt, seit ich wegen Krankheit einen Tag auf dem Sofa verbringen musste. Ich sah Youtubevideo nach Youtubevideo und scrollte mit bei Pinterest die Finger wund. Und dann sah ich sie: Applepie Cookies! Da ich alles daheim hatte, machte ich mich dran, sobald ich wieder auf dem Damm war – und sie sind wirklich lecker.




Zutaten:

500 g Mehl
1 TL Backpulver
150 g Zucker
etwas Vanille
2 Eier
200 g Butter

ca. 200 g Apfelmus
etwas Zimt
Zubereitung:

Verknetet alle Zutaten (bis auf das Apfelmus)
zu einem geschmeidigen Teig.
Teilt ihn in zwei gleichgroße Teile und
schlagt ihn in Frischhaltefolie ein.
Legt den Teig mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank.
Rollt ein Teil des Teigs aus und verwendet
reichlich Mehl, damit er nicht anklebt.
Vermengt das Apfelmus mit dem Zimt und
streicht es gleichmäßig auf euren Teigfladen.
Rollt nun das zweite Teigstück aus und schneidet
ihn in möglichst dünne Streifen.
Legt die Teigstreifen nun im Gittermuster auf euren
mit Apfelmus bestrichenen Teigfladen und schneidet
ihn danach in gleichmäßige Stücke.
Man kann auch runde Plätzchen ausstechen,
dann habt ihr allerdings viel Verschnitt.
                    Backt sie bei 180 °C ca. 18 Minuten und lasst die komplett auskühlen.


Ich fand sie ziemlich lecker; am zweiten Tag werden sie allerdings etwas weicher durch die Feuchtigkeit im Apfelmus. Ein toller Keks zum Nachmittagskaffee oder –Tee. 

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